U-

JA. Es stimmt.

Horst von Bolla und Die Happy Few sowie die Blauen Husaren Königsbach - als auch gebildhazard (ichiigai), duo fraternale (ichiigai), Mr. Taco (ichiigai) sowie die weltbekannte DJ Mega Utz Utz (New York) - haben nicht nur ein 8 Meter langes und 3 Meter hohes U-Boot gebaut, sondern den geilen Utz an den Start gebracht:

Die U-Parade. ♥♡♥™©®

Karlsruhes größte, krasseste und fetteste Rave-Demo seit 1994 oder vermutlich ever ever ever jemals.

Wir raven - auch wenn es regnet, was niemand hofft - zu Hunderten oder zu Tausenden oder zu Millionen vom Vorplatz der HfG und des ZKM über die Kriegsstraße bis zum Gottesauer Schloss wo wir einen See für das U-Boot angelegt haben.

"Wir gehen auf die Straße für ein lebenswerteres Karlsruhe voller Kunst und Musik im öffentlichen Raum - ohne überflüssige, veraltete Sperrstunden und Sausen-Prohibition. Wir wollen, daß sich nicht nur Museen, uniforme Wohnblöcke, Straßenbahnen und KSC-Fans, sondern auch Künstler aller Disziplinen frei entfalten und dauerhaft in Karlsruhe leben und arbeiten können - und wollen!

"Es muß Schluss damit sein, daß die Stadt Karlsruhe im Namen einer sogenannten "Technologieregion" jede Form von gewachsener Kunst, kreativem Leben und alternativer Kultur zerstört und Künstler vertreibt. Die unsinnige Gentrifizierung muß ein für alle mal aufhören! In den letzten 15 Jahren war dies auf jeden Fall klar zu beobachten. Wir sind nicht dumm und vergessen nicht, was passiert ist mit der Ex-Steffi, Halle 14 und was jetzt der Kleingartenkolonie entlang der Stuttgarter Straße blüht. Die Stadt Karlsruhe muss brechen mit dem Kahlschlag und endlich Raum für freie, alternative und selbstverwaltete Kultur bieten. Wir fordern den Wechsel in der Politik und hoffen, daß der neue OB genug Grips und Mumm hat hier eine völlig andere Linie zu fahren. Künstler brauchen bezahlbare Ateliers und bezahlbaren Wohnraum - kein Designbüro im Perfekt Futur für zuviel Geld. MIT RECHT. Wir wünschen uns mehr Offenheit, Toleranz und Austausch mit allen Kunstschaffenden und Musikern. Wir brauchen organisches, kreatives und künstlerisches Wachstum. Sonst wird das nie was mit einem geilen Stadtgeburtstag oder der Kulturhauptstadt 2030 werden. " (Horst von Bolla)